Gestaltungskompetenz

„Mit Gestaltungskompetenz wird die Fähigkeit bezeichnet, Wissen über nachhaltige Entwicklung anwenden und Probleme nicht nachhaltiger Entwicklung erkennen zu können.

Das heißt, aus Gegenwartsanalyse und Zukunftsstudien Schlussfolgerungen über

  • ökologische,
  • ökonomische und
  • soziale Entwicklungen

in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit ziehen und darauf basierende Entscheidungen treffen, verstehen und individuell, gemeinschaftlich und politisch umsetzten zu können.“

Die Gestaltungskompetenz lässt sich in 10 Teilkompetenzen aufgliedern:

  1. weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen
  2. vorausschauend denken und handeln
  3. interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln
  4. gemeinsam mit anderen planen und handeln können
  5. an Entscheidungsprozessen partizipieren können
  6. andere motivieren können, aktiv zu werden
  7. die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können
  8. selbstständig planen und handeln können
  9. Empathie und Solidarität für Benachteiligte zeigen können
  10. sich motivieren können, aktiv zu werden

Das Konzept der Gestaltungskompetenz wurde von Prof. Dr. Gerhard de Haan und Dr. Dorothee Harenberg im Rahmen des Schulmodellprogramms der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) "21" und des Nachfolgeprogramms Transfer-21 entwickelt und erprobt.